Angeln..............das schönste Hobby der Welt!!!!!!

Hier sind einige Informationen zu Gewässern in NRW:

Angeln in Nordrhein Westfalen:


Nordrhein Westfalen ist mit knapp 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Trotzdem bieten sich in NRW viele Möglichkeiten zum Angeln. Zahlreiche Seen, Teiche, Kanäle, Bäche und Flüsse stehen uns Angler zur Verfügung und selbst zum Meeresangeln in den Niederlanden ist es nicht weit. Es kann auf fast alle mitteleuropäisch Fischarten geangelt werden, selbst auf Forellen und Äschen kann man fangen. Bekannt gute Regionen zum Angeln sind das Münsterland und der Niederrhein. Hier findet man zahlreiche kleine Flüsse, Bäche, Kanäle und Seen mit einem guten Fischbestand an Hecht, Zander, Barsch, Wels, Karpfen, Schleien, Rotaugen, Rotfedern und anderen Weißfischen. Weitere gute Angelgewässer in NRW sind die Bäche, Seen und Talsperren (insgesamt 70 Talsperren findet man in NRW) des Bergischen Land, Sauerland, Siegerland und der Eifel. Okay, es ist natürlich romantischer in einem Waldsee zu angeln, aber auch mitten in denGroßstädten, vor allem in den Häfen, kann man sehr erfolgreich angeln. Und auch die von Menschenhand angelegten Baggerseen, meist durch Kiesabbau entstanden sind gute Gewässer zum Angeln. Bei den Angelarten wird oft das Grundangeln und das Posenfischen angewandt. Aber auch das Spinnfischen kann sehr erfolgreich sein, vor allem in Gewässern die reich an Räuber sind, wie z.B. dem Rhein.

Kanäle:

Das nordrhein-westfälische Kanalnetz mit den Wasserstraßen

  * Dortmund-Ems-Kanal
  * Rhein-Herne-Kanal
  * Datteln-Hamm-Kanal
  * Wesel-Datteln-Kanal 

wurde seit Bestehen auch zum Angeln genutzt. Über Jahrzehnte ist der Landesfischereiverband als Pächter für die Bewirtschaftung und Hege zuständig. Die Kanäle weisen einen guten Fischbestand auf.Hauptsächlich kommen Rotaugen, Brassen, Karpfen, Schleien, Flussbarsche, Zander und Aale vor. Außerdem umfasst das Artenspektrum einige Kleinfischarten, Muscheln und Krebse.Die Kanäle weisen nur in Teilbereichen naturnahe Strukturen auf. Es fehlen demnach für viele Fischarten Laichmöglichkeiten. Daher sind für die Erhaltung eines artenreichen Fischbestandes Fischbesatzmaßnahmen unverzichtbar. Unter anderem werden Jungfische der nachfolgend benannten Arten ausgesetzt: Aale, Karpfen, Schleien und Zander. Die fischereilichen Fachschriften berichten immer wieder über den Fang kapitaler Fische. So sind die Kanalstrecken als gute Karpfen- und Raubfischreviere bekannt.Die Mitglieder der LFV-Vereine können die Kanäle befischen, wenn sie im Besitz des entsprechenden Jahreserlaubnisscheins sind. Tageskarten stehen Gästen zur Verfügung.

Lippe:

Die Lippe entspringt als Karstquelle mit einer Schüttung von 0,740 m³/s in Bad Lippspringe am westlichen Fuße des Eggegebirges. Noch innerhalb der Stadt fließt ihr der nur einen Kilometer lange Jordan zu, dessen Quelle sich einige hundert Meter nördlich der Lippequelle befindet. Die Lippe fließt in südwestlicher Richtung nach Paderborn, wo sie das Wasser von Beke, Pader, Alme und Thune aufnimmt. Am Zusammenfluss von Lippe und Pader in Paderborn-Schloß Neuhaus führt die Pader im Verhältnis zur Lippe etwa die dreifache Wassermenge. Einige hundert Meter flussabwärts mündet die Alme ein, die mit 59,1 km mehr als fünf Mal so lang ist wie die Lippe bis zu diesem Punkt (11,2 km). Beim Paderborner Stadtteil Sande wurde das Wasser des Flusses seit 1989 zum Lippesee gestaut, wird jedoch seit 2005 zwecks Renaturierung zum größten Teil in der Lippeseeumflut um den See herumgeführt. Weiter fließt die Lippe in westlicher Richtung durch den südlichen Teil der Westfälischen Bucht. Kurz hinter Lippstadt mündet von Norden die Glenne ein. Anschließend erreicht sie Lippetal und Hamm, wo ihr, als größter einer Reihe von Zuflüssen im Stadtgebiet, die Ahse durch einen Düker unter dem Datteln-Hamm-Kanal hindurch zugeleitet wird. (Die Mündung der Ahse wurde mit dem Bau des Kanals aus der Stadtmitte heraus nach Osten verlegt.) Im weiteren Verlauf passiert die Lippe Werne und Bergkamen sowie Lünen, wo sie die Seseke aufnimmt, und fließt vorbei an Waltrop, Selm, Datteln, Olfen und Haltern am See. In Haltern fließt ihr ein weiteres größeres Gewässer zu, die Stever. Anschließend fließt sie weiter nach Marl, Dorsten, Hünxe und mündet schließlich bei Wesel in den Rhein. Parallel zur Lippe verläuft von Paderborn bis Lippstadt der Boker-Heide-Kanal, ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal Westfalens. Der Datteln-Hamm-Kanal begleitet die Lippe als Seitenkanal am südlichen Ufer vom östlichen Hammer Stadtteil Schmehausen bis nach Datteln, wo er auf den Dortmund-Ems-Kanal trifft. Von Datteln verläuft dann, ebenfalls am südlichen Ufer parallel zur Lippe, der Wesel-Datteln-Kanal bis zum Rhein. Beide Kanäle werden aufgrund ihres Verlaufes auch Lippe-Seitenkanal genannt. Die Lippe ist ein 220 km langer, rechter Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen mit einem Einzugsgebiet von 4.888,7 km². Am Pegel Hamm weist die Lippe einen mittleren Abfluss von 23 m³/s auf; dieser steigt bis zum Pegel Schermbeck nahe der Mündung auf 46 m³/s.....Kurz hinter Lippstadt mündet von Norden die Glenne ein. Anschließend erreicht sie Lippetal und Hamm, wo ihr, als größter einer Reihe von Zuflüssen im Stadtgebiet, die Ahse durch einen Düker unter dem Datteln-Hamm-Kanal hindurch zugeleitet wird. (Die Mündung der Ahse wurde mit dem Bau des Kanals aus der Stadtmitte heraus nach Osten verlegt.)
Die Lippe weist einen guten Fischbestand auf. Es werden Aale, Hechte, Karpfen, Döbel, Rapfen, Schleien und Zander gefangen. Vereinzelt tauchen auch Bachforellen in der Fangstatistik auf.

Ruhr:


Die Ruhr ist neben dem Rhein ein interessantes Fliessgewässer und Angelrevier für Petrijünger. Sie ist ein 221 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins. Der Fluss wird von zahlreichen Anglern aufgesucht. Die Ruhr hat zahlreiche Nebenflüsse wie Henne, Wenne, Möhne, Lenne, Volme und den Baarbach, die weitere gute fischreiche Flussgewässer sind. Die Ruhr mündet bei Duisburg in den Rhein ein.Die Ruhr hat über 25 Fischarten zu bieten. In den unterschiedlichen Regionen sind Bachforellen, Koppen, Brassen, Weißfische, Karpfen, Schleien, Äschen, Barben, Hechte, Zander und Aale anzutreffen. Angler sollten auf eine strömungserprobte Angelausrüstung achten, da zeitweise zusätzlich Wellengang durch Schiffverkehr herrscht.Im Oberlauf der Ruhr kommen die Spinn- und Fliegenfischer voll auf ihre Kosten. An diesen Stellen kommen Bach-, Regenforellen und Äschen vor. Gute Angelreviere sind bei den Gemeinden Bestwig, Arnsberg und Meschede, wo die Erfolgsaussichten auf Salmoniden sehr gut sind.Vor Ort können bei den Angelgeschäften,Touristikinformationen oder bei dem Angel-Verein Essen e.V. Gastkarten erworben werden.

Rhein:


Der Rhein ist einer der größten Flüsse Europas und hat eine Länge von 1320 Kilometer. Er hat starken Schiffsverkehr und fließt durch fünf Länder (Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Deutschland und Niederlande). Rheinangeln heißt für viele Fischfreunde ein vielseitiges Angelrevier, indem über sechzig Fischarten vorkommen. Der Lachs wird auch wieder im Rhein erfolgreich angesiedelt, was für eine sehr gute Wasserqualität spricht. Für Raubfischangler sind Welse, Hechte, Zander, Barsche, Aale in großer Zahl vorhanden. Für Friedfischangler laden große Brassen, Barben, Karpfen, Schleien und Weißfischarten zum Rheinangeln ein.Der Rhein hat eine sehr lange Durchlaufstrecke mit gutem Fischbestand durch Nordrhein-Westfalen, was den Anglern zu Gute kommt und für Abwechslung im Flussverlauf sorgt. Die Angler müssen im strömungsstarken Rhein mit regen Schiffsverkehr und Wellengang rechnen, dementsprechend muss für das Angeln im Rhein ein stabiles Angelgeschirr ausgewählt werden.Gastangler können für das Angeln am Rhein Erlaubniskarten in allen Angelgeschäften kaufen. Die Nordrheinwestfälische Rheinfischereigenossenschaft bietet einen Generalschein an, mit dem man am gesamten Streckenabschnitt Rheinangeln ausüben kann.

Diemel:


Die Diemel in sauerländischen Marsberg ist ein gutes Salmonidengewässer. Die Diemel ist bekannt für seine gute Bestände an Bach- und Regenbogenforellen. Fische so um die 3 kg an dem Haken zu bekommen, sind keine Seltenheit. Eine gute Angelstrecke ist oberhalb der Stadt, von der Einmündung der Hoppecke, bis ca. 300 Meter oberhalb der Obermarsberger Straßenbrücke. Dieser Abschnitt darf nur mit der Fliegenrute beangelt werden. Hier fließt die Diemel recht schnell, beruhigt sich dann aber auf der Streckenmitte zum nächsten Wehr hin. Unterhalb des Wehres steigt dann die Fliessgeschwindigkeit wieder enorm an. In diesem Bereich sind die Erfolgsaussichten auch eine Äsche zu überlisten sehr groß. Im Schnitt ist die Diemel 15 – 20 breit und 1 Meter tief.

Sechsseenplatte Duisburg:


Diese künstlichen Seen liegen nur wenige Kilometer von der Duisburger City entfernt. Die Sechsseenplatte Duisburg wurde geplant und als Freizeitgebiet für Naturfreunde erbaut. So sind der Wolfssee, Masurensee, Wambachsee, Böllertsee, Wildförstersee und der Haubachsee (Haubachsee ist Naturschutzgebiet und nicht zum Angeln freigegeben) entstanden, die alle miteinander verbunden sind. Die Seen haben eine hervorragende Wasserqualität, weil sie von zwei sauberen Bächen gespeist werden. Alle sechs Seen sind zu Angelparadiesen mit gutem Fischbesatz und für weitere Wassersportarten inmitten von Großstädten herangewachsen. Die Sechsseenplatte Duisburg hat eine Wassertiefe bis zu ca. 20 Meter. Es gibt flache Ufer mit wechselnden Steilufer, wo Rotaugen, Rotfedern, Karauschen, Güster, Ukelei (Alve), Brassen, Döbel, Schleien und Karpfen durch das Revier ziehen. Für Raubfischangler ist ein guter Bestand von Aalen, Hechten, Zander und Barschen vorhanden.

Möhnesee:


Der Möhnesee ist ein gutes Hechtgewässer. Der See mit 1037 Hektar Wasserfläche, einer Tiefe bis 32 Metern bietet für Möhnesee Camping und Angeln ein perfektes Erlebnis. Die Talsperre wird von den Berufsfischern des Ruhrverbandes bewirtschaftet, der auch für einen ausgezeichneten Hechtbestand sorgt. So werden im Möhnesee immer Hechte von über 30 Pfund schwer geangelt. Nach der Schonzeit der Hechte sind sie gut im Wameler Becken am Ostende des Sees zu fischen. Auch im flachen Südufer sind Meterhechte zu fangen. Weitere Fischarten im Möhnesee: Zander, Aale, Brassen, Weißfische und Süßwasserkrebse.

Bleibtreusee:


Man braucht nicht nach Spanien oder Italien zu fahren, um kapitale Karpfen zu fangen. Die Ville Seenplatte bietet für Angler mitten in Deutschland mit über 40 Seen ein „Top Angelrevier“. Der Bleibtreusee ist einer davon, im Braunkohlenrevier nicht weit von Köln. Vom Parkplatz Bleibtreusee sind es wenige Stufen hinab, nur knapp 50 Meter und man hat das Seeufer erreicht. Der See hat eine Wasserfläche von 74 Hektar, mit einer Tiefe von ca. 15 Meter, mit steil abfallenden Ufern. Im Süden vom Bleibtreusee um die Insel herum, sind Schutzgebiete ausgewiesen. In dem Bleibtreusee hat sich guter ausgewogener Fischbestand entwickelt und durch den Pächter wird immer neuer Fischbesatz nachgesetzt. Viele Angler versuchen am Nordwestufer kapitale Karpfen zu fangen. Es sind durchaus große Spiegel- und Schuppenkarpfen bei Anglerglück zu fischen. Gute Fangaussichten haben die Raubfischangler und Friedfischangler im Bleibtreusee am zugänglichen Südufer. Dort tummeln sich viele kapitale Hechte und große Barsche. Hinzu kommen noch Schwärme von Brassen und Rotaugen, die das Wasser durchkreuzen. Eine aussichtsreiche Fangmethode auf Hechte ist der Köderfisch an einer Unterwasser-Montage.

Liblarer See:


Der Liblarer See beherbergt einen großen Karpfenbestand und viele andere Fischarten für Angelfreunde. Der See hat eine Wasserfläche von 54 Hektar, mit der Wassertiefe von bis zu 12 Meter. Um dem Liblarer See handelt es sich um eine alte Braunkohlegrube, die jetzt in einem Naherholungsgebiet von Brühl liegt. Unter Wasser sind dementsprechend Anschüttungen und scharfe Abbruchkanten, wo sich die Fische gerne aufhalten. Es ist wichtig, diese Angelstellen zu suchen und auszuloten, um nicht als Schneider nach Hause zu gehen. Für Gastangler sind gute Plätze am Liblarer See an den Ufern vorhanden, jedoch sind diese stellenweise verkrautet. Dann kann man am besten mit einem Grundblei, mit Weitwürfen den Liblarer See beangeln. Leider dürfen Gastangler nicht vom Boot aus den See befischen, dass nur den örtlichen Mitgliedern der Vereine gestattet ist. Fischbesatz im Liblarer See: Jede Menge an Karpfen, Angler können bis zu 10 Karpfenbisse in der Nacht erwarten, die ein Durchschnittsgewicht von rund 18 Pfund aufweisen. Spiegel- und Schuppenkarpfen von 40 – 50 Pfund sind vereinzelt möglich. Besonders gute Köder beim Karpfenangeln sind Fischboilies sowie Heilbutt-Pellets, wobei man durch gezieltes Anfüttern, die Karpfenfänge erheblich steigern kann. Neben Karpfen gibt es im Liplarer See noch große Brassen, Schleien, Hechte, Zander, Welse, große Aale und Weißfische. Im Liplarer See ist ein guter Welsbestand herangewachsen. So wurden schon Welse bis knapp 1,70 Meter gefangen. Die Großwelse kann man am besten beim Schleppangeln in der Nacht befischen., wenn sie im Freiwasser rauben. Vom Ufer aus kann man Welse mit der Unterwasserpose- oder leichte Bojenmontagen fangen. Damit bietet man den Köderfisch direkt an den Scharkanten an. Als Alternative wird der bewährte Köderfisch im Freiwasser nahe der Oberfläche angeboten. Am Liblarer See am Nordufer liegt ein Campingplatz, wo auch ein öffentliches Strandbad betrieben wird. Dieser See, mit seiner guten Wasserqualität, ist für einen Campingurlaub zum Angeln und Baden mit der ganzen Familie zu empfehlen.

Heider Bergsee:


Der Heider Bergsee ist ein mittelgroßer See in der Seenkette der Ville von ca. 26 ha, mit einer maximalen Tiefe bis zu siebeneinhalb Meter. Der See hat starken Krautbewuchs und ist schwierig zu beangeln. Vom großen Parkplatz Heider Bergsee am Campingplatz vorbei, muss man einen Fußmarsch bis zum Seeufer von 500 Meter in Kauf nehmen. Bewirtschaftet wird der Heider Bergsee vom heimischen Angelverein, die auch Besatzfische nachsetzen. In dem See werden Karpfen bis zu 40 Pfund schwer gefangen. Die Angelsaison ist ganzjährig. Hauptfischarten im Heider Bergsee sind: Hechte, Barsche, Zander, Karpfen, Aale, Schleien und verschiedene Weißfischsorten.

Hengsteysee:


Der Hengsteysee ist ein Stausee im Ruhrpott mit sauberen Wasser und der großkalibrige Fische verspricht. Dieser ca. 145 Hektar große See liegt an der Stadtgrenze zwischen Dortmund, wo die Ruhr und die Lenne sich zusammen vereinen. Dieses Gewässer wird von dem SFV Hagen, Herdecke und Umgebung e.V. bewirtschaftet. Es werden von diesem Verein aus eigenen Zuchtanlagen kontinuierlich junger Fischbesatz nachgesetzt. Die Aussichten im Hengsteysee auf kapitale Hechte, Zander, Aale, Wissfische und Karpfen zu fischen sind ausgesprochen gut. Nachfolgend beschreiben wir ein paar Fischarten im Stausee, wo man sie angeln kann. Fischen auf Döbel: Diese kampfstarken Fische sind so zwischen 2-5 Pfund stark vertreten und können bis zu 7 Pfund schwer werden. Die Döbel lieben Plätze mit Strömung z.B. in der Nähe des alten Flussbettes. Das Posenangeln mit Naturködern ist sehr erfolgsversprechend. Angeln auf Hechte im Hengsteysee: Auf der Dortmunder Seite verläuft das ursprüngliche Flussbett. An dieser Stelle (ca. 6 Meter tief) halten sich Großhechte auf, die man schon mit starken Angelgeräten befischen sollte. Gute Monate zum Hechtangeln sind im Oktober bis Dezember. Aale angeln: Diese Fische kann man im Hengsteysee fast überall antreffen. Ein guter Platz zum Aalfang ist der Bereich um den Mäuseturm oder bei den ausgebreiteten Teichrosenfelder. Beste Zeiten sind die warmen Sommertage bis in den Herbst hinein. Angeln auf Zander und Barsche: Gute Fangplätze sind auf der Dortmunder Seite zwischen Mäuseturm und der Hensteybücke sowie bei dem Kraftwerk-Wehr. Zander von bis zu 16 Pfund schwer können bei Anglerglück gefangen werden. Stippangeln auf Weißfische im Hengsteysee: Viele Stippangler sind auf der Hagener Seeseite anzutreffen, wo Brassen (bis 5 Pfund) und Rotaugen (bis 2 Pfund) die Zielfische sind, die mit der Kopf- oder Matchrute beangelt werden.

Harkortsee:


Dieser eher flache See ist für Friedfischangler ein anziehendes Gewässer. Der Harkortsee hat unter Wasser noch tiefere Bombenkrater, wo sich gerne Raub- und Friedfische aufhalten. Der Harkortsee ist ca. 5 Kilometer lang und 600 Meter breit und bekannt für seine großen Spiegel- und Schuppenkarpfen , die schon bis zu 46 Pfund schwer gefangen wurden. Beliebte Angelplätze der Friedfischangler sind die Seerosenfelder und Schneisen vor den Krautbänken. Für die Karpfenangler ist der Harkortsee für Rekordkarpfen ein guter Tipp. Aber auch Raubfische, Hechte, Zander und Barsche fühlen sich in dem Gewässer wohl. Gastangler sind am Harkortsee gerne gesehen und an Übernachtungsmöglichkeiten besteht kein Mangel.

Biggesee (Biggetalsperre):


Die Biggetalsperre ist bundesweit bekannt für ihr grosses Seeforellen-Vorkommen, aber auch die Bestände von Hecht, Zander, Barsch und Aal sind gut. Friedfische, wie Brassen, Rotaugen und auch Spiegelkarpfen, werden meist im "Olper Vorbecken" gefangen. Eine weitere anglerische "Attraktion" ist der Seesaibling, dessen Population jedoch noch relativ gering ist. In letzter Zeit wird auch immer wieder von Wels-Fängen berichtet. Zwar handelt es sich hierbei noch um kleinere Fische von bis zu 1 Meter, aber vieles deutet daraufhin, dass sich die Waller hier immer wohler fühlen. Taucher berichten oft von Sichtungen der Bartel-Träger.

Adolfosee:


Der Adolfosee ist ein See bei Ratheim im Zentrum des Kreises Heinsberg und liegt unmittelbar an der Rur. Er ist annähernd L-förmig; die größte Breite liegt bei ca. 800 m, die größte Längserstreckung bei ca. 590 m. Der See und seine Uferbereiche sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Der See ist ein Baggersee, entstanden als Folge des Sand- und Kiesabbaus vom Ende der 1960er bis in die 1980er Jahre. In der Anfangsphase wurde er im Volksmund „Lago Laprello“ genannt (nach der Kiesabbau-Firma), seinen offiziellen Namen bekam er dann nach Dr. Adolf Freiherr Spies von Büllesheim aus Ratheim, der zu dieser Zeit Bundestagsabgeordneter für den Kreis Heinsberg war. Als Folge der Aktivitäten des Ratheimer Angelvereins gilt der See heute als ausgesprochen fischreich. Hechte, Barsche, Aale, Karpfen und viele weitere Friedfisch-Arten kommen hier vor; sehr selten werden auch riesige Welse von den Anglern erbeutet.

Baldeney-See:


Der Baldeney-See ist ein Gewässer mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von gerade 2 m. Nur im Bereich des Flußbettes (Ruhr) ist der See ca. 18 m tief. Als Raubfisch dominiert hier der Hecht, wobei man große Exemplare nur vom Boot aus erwischt. Das Spinnfischen lohnt sich aber vom Fischereiheim bis Staumauer, ein bis zwei Hechte sind dann immer drin. Um große Karpfen zu fangen, muss man schon in das alte Flußbett werfen, dieses ist durch Bofen für die Schifffahrt gekennzeichnet. Es gibt aber noch eine gute Karpfenstelle links vom Fischereiheim gegenüber der Bootsschule, hier ist unter Wasser ein Plateau auf dem die Karpfen gerne entlangziehen. Links von der Strassenbrücke darf man noch ein leines Stück beangeln, bevor das Naturschutzgebiet beginnt (Pappelwäldchen). In dem Naturschutzgebiet darf man Radfahren, wandern, singen, grölen etc. aber nicht angeln. In dem noch offenen Teil fängt man hinter den Seerosen sehr viele große Brassen, Rotaugen und Hechte. Wenn man gut gefüttert hat, hat man sogar den ein oder anderen Hecht auf Mais am Haken.

Hennetalsperre:


Die Hennetalsperre bei Meschede, mitten im Hochsauerland gelegen, ist 6 km lang und bis zu 500 m breit. Bei Vollstau fasst sie 39 Millionen Kubikmeter Wasser. Der Hennesee, wie die Talsperre auch genannt wird, ist im Frühjahr randvoll. Im Sommer wird damit begonnen den Wasserstand zu senken, im Spätherbst und Winter ist sie dann oft nur zur Hälfte gefüllt. Geangelt werden darf das ganze Jahr über. Einzige Ausnahme: Eisangeln ist verboten, damit darf bei zugefrorenem See nicht geangelt werden. Die Haupt- Angelsaison beginnt im März und dauert bis in den Dezember rein. Die Hennetalsperre verfügt über einen guten Bestand an Barschen, Sie können mit Exemplaren über 2 Kilo rechnen. Zander erreichen Marken über 10 Kilogramm und Hechte wachsen auf über 15 Kilogramm ab. Aussichtsreiche Stellen für Raubfischangler befinden sich bei Immenhausen, im Bereich der Horbachbucht und allgemein im unteren Seedrittel. Neben den allgegenwärtigen Weißfischen finden Sie in der Hennetalsperre Bach-, Regenbogen- und Seeforellen, letztere erreichen Gewichte über 7 Kilogramm. Am ganzen See gilt eine einheitliches Mindestmaß von 50 cm für alle Forellen.

Die Rurtalsperre:


Eingebettet in die waldreiche Umgebung des Kermeters ist der Rursee das ideale Umfeld für einen erholsamen Urlaub mit Erlebnisqualität. Die Rurtalsperre Schwammenauel mit einem Fassungsvermögen von 205 Millionen qm ist eine der größten Talsperren Deutschlands. Segeln und Surfen, Bootfahren oder Schwimmen: Wassersport in nahezu jeder Form ist hier möglich. Eine Segelschule bietet auch während der Ferien eine fachkundige Ausbildung an. Wer es beschaulicher liebt, schippert mit der weißen Rurseeflotte über den See und genießt die reizvolle Landschaft vom Wasser aus. In den vielen stillen Buchten versprechen Aal, Hecht und Karpfen dem Angler "Petri Heil'. Immer wieder ein besonderes Erlebnis ist eine Radtour rund um den See. Als Höhepunkt der Sommersaison gilt das große Feuerwerk "Rursee in Flammen". Als Rurtalsperre wird der gesamte See, wie auf der Karte zu sehen, bezeichnet. Unterteilt wird er in den nördlichen Teil - den Rursee, den südlichen Teil - den Obersee und den leider in einem militärischen Sperrgebiet liegenden östlichen Teil - die Urfttalsperre. Erfolgreich angeln können Sie in allen Teilen der Rurtalsperre, die übrigens über die Grenzen von NRW hinaus für Ihre großen Barsche bekannt ist. Insbesondere der Bestand an Raubfischen ist Erfolg versprechend für einen schönen Angeltag. Doch der Stausee hält noch weitere Überraschungen bereit: Von 1976 bis 1986 wurden auf Anregung der damaligen Landesanstalt für Fischerei in Albaum 6,77 Millionen Brutfische von Blaufelchen aus dem Laacher See eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine den forellenartigen Fischen verwandte Coregonenart. Sie ähneln einem mit Fettflosse ausgestatteten Hering. Felchen legen Wert auf sauerstoffreiches, sauberes Wasser und leben bevorzugt in größeren, tiefen Seen. Sie laichen im Winter bei Wassertemperaturen zwischen vier und sieben Grad Celsius. Als Schweberenke legen diese Fische ihren Laich im Mittelwasser ab und sind daher von den in Talsperren stark schwankenden Wasserständen unabhängig. Es kann daher von einem guten Bestand im Rursee ausgegangen werden. Bei Probebefischungen mit Stellnetzen wurden bis zu 50 Zentimeter lange Exemplare gefangen. Leider finden sich in den Fang-Meldungen der Angler nur wenige Exemplare wieder, die als Beifang beim Stippfischen gefangen werden. Die FPG Rursee sucht deshalb Spezialisten, die Aufschlüsse über den Felchenbestand liefern und den einheimischen Anglern die Fischwaid auf diese Spezies näher bringen könnten. Dem Fänger des schwersten Felchens in diesem Jahr winkt ein Angel-Wochenende am Rursee mit einem Hotelaufenthalt, einschließlich Halbpension und Erlaubnisschein. Außerdem werden unter allen gemeldeten Fängen ein Jahres- Erlaubnisschein sowie drei Wochen- erlaubnisscheine ausgelost.

Freilinger See:


Dieser See in der Nordeifel, nur 40 min. von Köln oder Bonn entfernt, ist der fast perfekte “Familienangel- see”.
Im Bereich der Stau- mauer befindet sich eine große Liegewiese. Einziges Merkmal der Zivilisation ist ein Kiosk, an dem Sie während der Öffnungszeiten auch Angelkarten erhalten. Nur wenige Meter weiter finden Sie vollkommen naturbelassene Stellen, an denen Sie hervorragend angeln können. Im Flachwasser befindet sich viel Kraut, bei einem Besuch von mir wälzten sich hier die Karpfen. An einer anderen Stellen sah ich hunderte Barsche von wenigen Zentimetern Länge - ihre großen Brüder dürften nicht weit weg gewesen sein. Das vom Angel-Verein Blankenheim e.V bewirtschaftete Gewässer hat einen guten Fischbestand. So finden Sie neben den bereits erwähnten Karpfen und Barschen hier verschiedene Forellenarten, Saiblinge, Schleien und Aale.
Eine Tageskarte kostet 8 € und Sie erhalten Sie am Kiosk direkt am See. Wenn dieser geschlossen hat, finden Sie wenige Meter weiter einen Campingplatz, wo ebenfalls Erlaubnisscheine verkauft werden.

Weser bei Beverungen:


Beverungen - diese kleine Stadt kennen viele als den Firmensitz der “Angel Domäne” - einem der größten Angelversandhändler Deutschlands. Doch auch selber angeln ist hier möglich und da ist in erster Linie die Weser zu nennen.
Hecht, Zander, Barsch, Aal und eine große Anzahl von Friedfischen tummeln sich hier in der Weser.
Die Angelstrecke, bewirtschaftet vom “ASV Oberweser”, liegt in einer landschaftlich reizvollen Gegend.
Angeln können Sie an beiden Flussufern, wovon übrigens das rechte in Niedersachsen und das linke Ufer in NRW liegt. Zum Teil ist die Weser in diesem Bereich recht schnell fließend, an verschiedenen Stellen finden Sie Buhnen.
Gerade in deren Kehrwässern lohnt sich ein Ansitz immer. In Wassertiefen von 1 bis ca. 1,5 m finden Sie hier auch so seltenere Fische wie Zährte oder die kampfstarke Barbe. Lohnend ist immer auch ein Ansitz auf Aal, welcher im Sommer auch sehr gut tagsüber gefangen wird. Ebenfalls sehr gut ist der Bestand an Zandern, welche in respektablen Größen gefangen werden.

Steinbachtalsperre:

Die Steinbachtalsperre liegt in der Nordeifel südlich von Köln (bei Euskirchen). Von 1934 bis 1936 wurde die Trinkwassertalsperre erbaut und Ende der 80-iger Jahre grundlegend saniert. Die Talsperre bedeckt 14,6 ha und misst an ihrer tiefsten Stelle 17,4 m. Sie hat ein Fassungsvermögen von über 1 Millionen m³ Wasser. Sie verfügt über einen hervorragenden Raubfischbestand, Hechte, Zander und Barsche sind mit etwas Gewässer- kenntnis leicht zu fangen. Für die Friedfischangler lohnt, neben den allgegenwärtigen diversen Weiß- fischen, ein Ansitz auf Karpfen oder Schleien. Aufgrund Ihrer Wasserspeisung mit klarem Wasser fühlen sich in der Steinbachtalsperre auch Forellen und Saiblinge wohl. Seeforellen in recht kapitalen Exemplaren lassen sich erbeuten. Nach der notwendigen Sanierung der Staumauer, verbunden mit einem Ablassen der Talsperre, wurde 1991 mit einem wohlüberlegten Besatz begonnen. Seit 1993 kann wieder geangelt werden.

Der Kronenburger See:


Der Stausee in Kronenburg, 27 ha groß, wurde in den Jahren 1973/77 als Freizeitgewässer für Segler, Surfer, Angler und Schwimmer gebaut. Der See ist mit Fischen gut besetzt, Angler können auf einer Uferlänge von 2,5 km ihrem Hobby nachgehen.
Im Winter dient er als Regenrückhaltebecken für die Hochwässer der Kyll. Die Talsperre wird seit 1979 fischereilich bewirtschaftet und wurde seither jährlich in der Vorsperre mit Salmoniden (meistens einheimische Bachforellen) besetzt. Zwei Raubfischarten, Hecht und Zander, werden jährlich als zweijährige Jungfische (Größe ca. 20 cm) im Hauptsee besetzt. Friedfische wachsen generell in der Talsperre durch eigene Laichabgabe nach. Zur Auffrischung werden aber Karpfen, Schleien und Rotaugen im jährlichen Wechsel mit zweijährigen Jungfischen nachgesetzt. Alle fangreifen Fische des Kronenburger See wachsen also in der Natur heran. Der Bachkrebs ist wieder nachgewachsen, so dass zu dessen Schutz der Besatz mit Aal nicht mehr erfolgt. Die Anwesenheit dieses einheimischen Bachkrebses bezeugt als Qualitätsindikator die hervorragende Wasserqualität. Das Gewässer ist auf ca. 2.500 m befischbar, wodurch die beim Angeln erwünschte Ruhe selbst bei starkem Wochenendfreizeitverkehr gewährleistet ist. Angelzeiten am Kronenburger See: 16.03. bis 15.10. für alle Fischarten, erweitert ist für Hecht und Zander die Saison bis 31.12..

Ewaldsee:

Der Ewaldsee in Herten entstand durch den Bau der Autobahn 2. Er ist ein Flachgewässer, das von naturnahen Wäldern umgeben ist. Bei einer Größe von 13 Hektar erreicht die tiefste Stelle 3,90 Meter, in der Mitte befindet sich eine kleine Insel. Diese
Insel ist ein Paradies für Kormorane, Graureiher, Eisvögel und für sämtliche Tierarten, deren Lebensraum von Wasser umgeben ist. Der Eisvogel ist eine sehr bedrohte Tierart, die nur selten in freier Wildbahn in Deutschland zu sehen ist. Mit seinem blau-glänzendem Gefieder ist er der schönste Vogel am See. Da hier bedrohte Tierarten wie der Eisvogel vorkommen, wurde der Ewaldsee teilweise zum Naturschutzgebiet erklärt. Um den See verläuft ein Rundwanderweg, der von Naturfreunden, Spaziergängern und Joggern genutzt wird. Diese können in Ufernähe Wasserschildkröten, Ringelnattern und verschiedenste
Pflanzenarten entdecken. An manchen wunderschönen Sommerabenden kann man romantische Sonnenuntergänge
beobachten. Für Angelfreunde ist der Ewaldsee ein wahres Paradies, denn es gibt verschiedenste Fischarten, wie Aale, Barsche, Brassen, Hechte, Karpfen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien, Welse und Zander. Diese Fischarten kommen in einem gut kontrollierten Besatz vor. Auch wenn man manchmal nichts fängt, ist es immer wunderbar, einen Abend am See zu verbringen. Um Angelplätze braucht man sich keine Sorgen zu machen, denn es sind viele gut gepflegte und angelegte Stege vorhanden. Angeln kann am See jeder, der einen gültigen Sportfischereipass und Jahresschein vorlegen kann.


Die Sorpetalsperre:



Still ruht der See, wenn im Morgendunst die Angler zu den Fangplätzen rudern. Große Hechte, Seeforellen und Barsche gibt es im Sorpesee, der inmitten des dichtbewaldeten, gebirgigen Hochsauerlandes liegt. Spinnfischer, Hechtangler und auch Fliegenfi­scher finden im Sorpesee ein Gewässer, das nicht nur ausgezeichnete Angelmöglichkeiten bietet. Selten findet man mitten in Deutschland einen landschaftlich und touristisch so reizvol­len See, der dennoch gut zu erreichen ist. Mit rund 70 Millionen Kubikmeter Inhalt gehört die Sorpetalsperre zu den mittelgroßen Stauseen; gute acht Kilometer windet er sich durch das ehemalige Flußtal der Sorpe, eines Nebenflusses der Ruhr. Ein Fahrweg führt in Sichtweite des buchtenreichen Ufers um den ge­samten See, so daß der Zugang nirgends behindert ist, auch nicht unterhalb von Privathäusern. Der Sorpesee gehört zu den ertragreichsten Ge­wässern in Deutschland. Barsche, Brachsen, Karpfen, Schleien, Döbel, Zander, Regenbogen ­und Seeforellen, Hechte und Aale sind hier zu finden. Für seine großen Barsche, die dicken Vierpfünder, war der Sorpesee lange bekannt. Inzwischen sind diese kapitalen Fänge etwas zurückgegangen. Die durchschnittliche Größe liegt bei 20 bis 25 cm, doch ist seit 1993 die Tendenz wieder steigend. Besonders ertragreich waren in letzter Zeit die Zanderfänge.